Lotusgeburt

Erwiesen: Kinder die auf keine deutsche Schule gehen, leben gesünder und glücklicher

Familie

Jetzt ist es amtlich: Deutsche Kinder werden in der Schule unglücklich gemacht.

Das wichtigste im Leben eines Kindes ist es erst einmal, Geborgenheit, Frieden und Liebe in der Familie zu erleben. Laut einer Studie von Welt Online, verstehen sich Eltern und Kinder in Deutschland so gut wie nie zuvor. Kinder geben zum Großteil in den Befragungen an „sehr glücklich“ und „glücklich“ in ihrer Familie zu sein, nur ein geringer Teil gibt an „unglücklich“ zu sein.
Bei der Befragung der Kinder, die in die Schule gehen, werden die Tendenzen sehr deutlich. Je älter die Schüler werden, desto kritischer sehen sie die Schule. 50 Prozent der Sechsjährigen gehen noch „sehr gerne“ in die Schule, 13-Jährige tun dies nur noch zu 16 Prozent.

Glück und Zufriedenheit lassen sich nur schwer in Zahlen fassen.
Die Unicef hat es versucht.
Das Ergebnis für Deutschland:
Unseren Kindern geht es immer besser,
doch sie werden zugleich immer unglücklicher.
Swp.de

Die befragten Kinder berichten, dass sie sich in ihrer Familie wohl fühlen, mit ihren Freunden, sind sie zufrieden. Was sie unglücklich macht? Die Schule, die Arbeiten, die anstehen und vor allem die Angst vor dem Versagen.
Doch woran liegt das denn?
Der Leistungsdruck an deutschen Schulen ist groß, und das spüren sogar die Kleinsten. Selbst in der Grundschule müssen die Kinder schon für sogenannte „Verglichsarbeiten“ üben. Der wiedersinnige Zweck dieser Arbeiten ist es, den Wissensstand von Schülern innerhalb des Landes oder sogar Europaweit zu vergleichen, um sie dann in eine Skala einordnen zu können.
In der Schule geht es letztendlich nur darum, dem Lehrplan hinterher zu hetzen, Prüfungen abzuhaken und es bis in die nächste Klasse zu schaffen.
Hobby und Freizeit bleibt bei den Kindern meist auf der Strecke, die nicht die erwarteten Leistungen in der Schule bringen können und deshalb stundenlang zu Hause lernen müssen, oder Nachhilfe-Stunden nehmen müssen. Kein Wunder also, dass Schulkinder im Laufe der Jahre immer unglücklicher werden, wenn sie Tag ein Tag aus gezwungen sind Dinge zu tun, die ihnen keine Freude bereiten, nur um in einem System nicht unter zu gehen. Sie werden immer unglücklicher, da sie mit der Zeit verstehen, was Schule in Deutschland eigentlich ist. Eine Anstalt der Gleichmacherei, die von allen Kindern erwartet, das gleiche zu tun, das gleiche zu lernen, sich für die selben Dinge zu interessieren, gleich zu sein und das zum selben Zeitpunkt…. denn der Lehrplan sieht es ja so vor.
Seinen eigenen Rhythmus zu leben, ist als Schulkind in Deutschland nahezu unmöglich. Selbst in alternativen Schulen bestimmt der Lehrplan die Richtung.
Interessiert sich ein Kind sehr für ein Thema was gerade durchgenommen wird und möchte mehr darüber erfahren, stellt es dem Lehrer viele Fragen, stößt es nicht selten auf Ablehnung, sowohl beim Lehrer als auch bei den Mitschülern. Der Lehrer möchte nicht gestört und mit Fragen gelöchert werden, er möchte im Plan weiter gehen, und die anderen Schüler finden großes Interesse und Begeisterung für eine Sache meistens „uncool“.
Mit der Zeit lernen wissbegierige und neugierige Kinder, die die Welt erkunden wollen, dass ihre Interessen und Neigungen nicht zählen. Sie lernen, sich in der Masse unter zu ordnen und ihre Bedürfnisse zu unterdrücken, um nicht aufzufallen.
Das nennt sich auch „erlernte Hilflosigkeit“.
Was für Erwachsene werden dann aus solchen gebrochenen Kindern?
Menschen, die in Unsicherheit und Zweifel leben, die sich selbst nicht kennen und denen es ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, mit der Masse schwimmen.
Eltern die den Teufelskreis Schule erkannt haben und nach Alternativen suchen, werden schnell bemerken, dass es einem damit extrem schwer gemacht wird in Deutschland. Es gibt tolle alternative Schulen, die versuchen einen Mittelweg zu gehen, zwischen staatlichen Vorschriften und Bedürfnissen der Kinder.
Doch wer mehr möchte, stößt auf Schwierigkeiten.
In einigen europäischen Ländern ist es erlaubt die eigenen Kinder zu Hause zu unterrichten, dennoch gibt es auch dort Regelungen, damit die Kinder den vorgegebenen Lernstoff durchnehmen. Durch sogenannte Externistenprüfungen, wird zum Beispiel in Österreich sicher gestellt, dass homeschooling-Kinder auch die Bildungspflicht erfüllen. Bestehen sie die Prüfung nicht, so müssen sie in die Schule gehen.
Länder, in denen das freie Lernen von zu Hause aus erlaubt ist, sind in Europa zum Beispiel England, Irland, Belgien, Norwegen, Island, Italien und Ungarn. Dort gibt es schon sehr viele Familien, die sich für diesen Weg entschieden haben, es entstehen nach und nach immer größer werdende Netzwerke, die auch Treffen und Veranstaltungen organisieren. Die typischen Vorurteile wie z.B., die Kinder hätten keine sozialen Kontakte und sie würden nichts lernen und verwahrlosen, können alle Eltern die das freie Lernen mit ihren Kindern praktizieren, eindrucksvoll widerlegen.

Kinder denen die Möglichkeit gegeben wurde, sich frei zu entwickeln und ihren eigenen Interessen nach zu gehen, werden zu glücklichen und selbstbestimmten Menschen, die etwas sinnvollen mit ihrem Leben anzufangen wissen, erfolgreich und zielstrebig sind.
In diesem Sinne: Habt endlich den Mut, euch eures eigenen Verstandes zu bedienen!

Quellen:

https://www.welt.de/politik/article1350873/Schule-macht-Deutschlands-Kinder-ungluecklich.html
https://www.swp.de/politik/inland/leistungsdruck_-zeitmangel_-warum-unsere-kinder-ungluecklich-sind-18370907.html

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